Auftanken für Familien bei Mutter/Vater-Kind-Kur: Diakonie hilft beim Antrag

Familien haben es gerade nicht leicht. Zwar sind die Kitas und Schulen offen, aber Homeoffice, Turbulenzen und Unsicherheiten sorgen bei manchen für zusätzlichen Stress. „Eine Kur für Mütter oder Väter mit den Kindern hilft hier oftmals“, sagt Silke Polster. „Diese kann auch jetzt während des Teil-Lockdowns beantragt oder angetreten werden.“ Die Sozialarbeiterin der Diakonie Leipziger Land vermittelt unter anderem Vorsorge-Kuren und hilft bei der Antragstellung. Bei ihrer Arbeit trifft sie immer wieder Familien, die am Rand ihrer Kräfte sind. „Wenn dann nebenbei noch ein Haus gebaut wird oder ein Angehöriger zu pflegen ist, kann es kritisch werden“, erzählt sie. Noch einen Lockdown überstehen wir als Familie nicht – das habe sie mehrfach gehört. Sie hat ein offenes Ohr, berät, vermittelt Hilfen oder Kontakte und empfiehlt oft auch eine Kur. Viele seien aber verunsichert und fragen, ob diese Art von Reisen jetzt überhaupt erlaubt und empfehlenswert sei.

Silke Polster möchte Mütter und Väter ausdrücklich ermutigen, eine Mutter/Vater-Kind-Kur zu beantragen: „Die Kliniken sind weiter geöffnet und die Fahrten dorthin als Teil einer medizinischen Präventionsmaßnahme möglich“, versichert sie. Außerdem hätten sich die Häuser mit Hygienekonzepten, Corona-Testungen und kleineren Gruppen gut auf das Arbeiten unter Pandemie-Bedingungen eingestellt, so Silke Polster. „Eine Kur ist für viele Familien eine gute Möglichkeit zum Auftanken und Aufatmen – jetzt erst recht.“

Kontakt Grimma und Wurzen: Silke Polster, kbs.grimma@diakonie-leipziger-land.de; Nicolaiplatz  5, Grimma, Tel. 03437 9479555; Bahnhofstr. 22, Wurzen, Tel. 03425 9182762, Kontakt Borna und Geithain: Ralf Sämisch, kbs.borna@diakonie-leipziger-land.de; Am Gericht 3, Borna, Tel. 03433 274032; Leipziger Str. 20, Geithain, Tel. 034341 631033; www.diakonie-leipziger-land.de