„Im Auftrag des Herrn unterwegs für das Gute“: Geistlicher Leiter der Diakonie als Nikolaus im Einsatz

Er trägt eine Mitra, einen roten Mantel plus weißen Rauschebart und hat mehr als 1000 Äpfel im Gepäck: Bischof Sankt Nikolaus – dargestellt von Tobias Jahn, seines Zeichens Geistlicher Leiter der Diakonie Leipziger Land. In diesen Tagen macht er überall im Landkreis Station in rund 60 Kindergärten, Heimen, Beratungsstellen und anderen Einrichtungen des Trägers. Damit möchte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Mini-Vitamin-Kick und ein kleines Zeichen der Würdigung für ihren schwierigen Einsatz gerade jetzt unter Pandemie-Bedingungen bringen. Das Diakonie-Team und der Nikolaus haben für ihn viel miteinander zu tun. „Beide waren oder sind im Auftrag des Herrn unterwegs, um Gutes zu tun, Not zu lindern, kleinen und großen Menschen zu helfen“, erklärt der Naunhofer.

Die Nikolaus-Legende enthalte sicher auch Wahres. Demnach soll dieser in Myra, einer Stadt in der heutigen Türkei, um das Jahr 300 n. Chr. gewirkt und mit seinen Reichtümern Menschen in Not geholfen haben. Der 6. Dezember ist sein Todestag. „Nikolaus ist ein gutes Beispiel für uns“, so Tobias Jahn. In dessen Rolle schlüpft er jetzt besonders gern, kann er doch Corona-bedingt nicht wie sonst in den Diakonie-Einrichtungen ein- und ausgehen, um Andachten und Schulungen zu gestalten oder sein offenes Ohr anzubieten. Aber einen Sack Äpfel mit lieben Grüßen und einem Dankeschön am Eingang abgeben – das geht. Als moderner Nikolaus ist er heute natürlich mit dem Auto unterwegs. Außerdem nutzt er digitale Medien und bewegte Bilder. Sein Nikolaus-Trailer ist unter www.diakonie-leipziger-land.de zu sehen.