Tanz auf dem Vulkan – Widerständige Punkfrauen in der DDR (Veranstalter VHS Landkreis Leipzig)
die Kirchgemeinde unterstützt diese Veranstaltung als Kooperationspartner
02. Sep. 2026
VHS Geschäftsstelle Borna
Lobstädter Straße 36 Borna
Lobstädter Straße 36 Borna
Was bedeutete es, als junge Frau in der DDR Punk zu sein? Nicht nur aufzufallen, sondern bewusst gegen Normen zu verstoßen, gegen Erwartungen und gegen ein ganzes System.
„Als Mädchen so herumzulaufen, war ein doppelter Tabubruch“, erinnert sich eine der Protagonistinnen des Buches Tanz auf dem Vulkan. Punk-Frauen galten als Provokation und wurden entsprechend behandelt: mit Repression, Ausgrenzung, Haft und Einweisung in Jugendwerkhöfe.#%Der Autor Geralf Pochop hat 23 dieser Frauen getroffen. In eindringlichen Gesprächen erzählen sie von Mut und Angst, von Widerstand und Anpassungsdruck und davon, wie diese Erfahrungen ihr Leben bis heute prägen. Viele von ihnen warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts.
Im Gespräch mit dem Autor und der Zeitzeugin Sheela blicken wir hinter die Klischees von Rebellion und Subkultur. Sheela, Jahrgang 1967, gehörte zu den ersten Protagonistinnen der DDR-Punk-Szene. Wegen ihrer Zugehörigkeit zur Ost-Berliner Punk-Szene wurde sie bereits mit 16 Jahren für zwei Jahre in einen Jugendwerkhof eingewiesen. Nach ihrer Entlassung zog sie trotz behördlicher Verbote nach Leipzig und engagierte sich im „Mockauer Keller“, dem Zentrum der Leipziger Punk-Aktivist:innen. Ihre persönliche Geschichte steht exemplarisch für die staatliche Verfolgung unangepasster Jugendlicher in der DDR.
Gemeinsam fragen wir:
- Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen?
- Gab es eine gezielte Verfolgung von Mädchen und jungen Frauen?
- Was erzählen uns diese Geschichten über Freiheit, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen
Widerstand – damals und heute?
Geralf Pochop war selbst Teil der Szene. Als Punk, Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer geriet er mehrfach in Konflikt mit der Staatsmacht und wurde inhaftiert. Heute arbeitet er zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit.
Ein Abend über Mut, Widerstand und die oft übersehene weibliche Perspektive der DDR-Punkszene.
In Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen.
Die Kirchgemeinde unterstützt diese Veranstaltung als Kooperationspartner.
„Als Mädchen so herumzulaufen, war ein doppelter Tabubruch“, erinnert sich eine der Protagonistinnen des Buches Tanz auf dem Vulkan. Punk-Frauen galten als Provokation und wurden entsprechend behandelt: mit Repression, Ausgrenzung, Haft und Einweisung in Jugendwerkhöfe.#%Der Autor Geralf Pochop hat 23 dieser Frauen getroffen. In eindringlichen Gesprächen erzählen sie von Mut und Angst, von Widerstand und Anpassungsdruck und davon, wie diese Erfahrungen ihr Leben bis heute prägen. Viele von ihnen warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts.
Im Gespräch mit dem Autor und der Zeitzeugin Sheela blicken wir hinter die Klischees von Rebellion und Subkultur. Sheela, Jahrgang 1967, gehörte zu den ersten Protagonistinnen der DDR-Punk-Szene. Wegen ihrer Zugehörigkeit zur Ost-Berliner Punk-Szene wurde sie bereits mit 16 Jahren für zwei Jahre in einen Jugendwerkhof eingewiesen. Nach ihrer Entlassung zog sie trotz behördlicher Verbote nach Leipzig und engagierte sich im „Mockauer Keller“, dem Zentrum der Leipziger Punk-Aktivist:innen. Ihre persönliche Geschichte steht exemplarisch für die staatliche Verfolgung unangepasster Jugendlicher in der DDR.
Gemeinsam fragen wir:
- Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen?
- Gab es eine gezielte Verfolgung von Mädchen und jungen Frauen?
- Was erzählen uns diese Geschichten über Freiheit, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen
Widerstand – damals und heute?
Geralf Pochop war selbst Teil der Szene. Als Punk, Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer geriet er mehrfach in Konflikt mit der Staatsmacht und wurde inhaftiert. Heute arbeitet er zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit.
Ein Abend über Mut, Widerstand und die oft übersehene weibliche Perspektive der DDR-Punkszene.
In Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen.
Die Kirchgemeinde unterstützt diese Veranstaltung als Kooperationspartner.
Ort
VHS Geschäftsstelle Borna
Lobstädter Straße 36
04552 Borna
Lobstädter Straße 36
04552 Borna
Art der Veranstaltung
Fortbildungen/Seminare/Vorträge
Zielgruppe
Alle Zielgruppen
Veranstalter
KG Bornaer Land
Martin-Luther-Platz 8
04552 Borna
kg.borna@evlks.de
Martin-Luther-Platz 8
04552 Borna
kg.borna@evlks.de