Landessynodalwahl am 8.3.2026
Wir freuen uns, Ihnen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl der 29. Landessynode benennen zu können. Gewählt werden zwei Laien und eine Geistliche.
Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich in der Ev. Fachschule für Sozialwesen in Bad Lausick, Badstr. 26, 04651 Bad Lausick am 27.02.2026 um 18 Uhr den wahlberechtigten Kirchenvorsteherinnen und Kirchvorsteher, sowie Pfarrerinnen und Pfarrer vor.

Vorstellung der Kandidaten
Maria Hoffmann

Mein Name ist Maria Hoffmann, geboren am 04.12.1957 in Dresden. Ich wuchs in einem Elternhaus auf, in dem die Zugehörigkeit zur Ev.- Luth. Kirche nicht nur auf dem Papier stand, sondern in dem der Glaube an Jesus Christus gelebt wurde. Im Dresdner Diakonissenhaus wurde ich zur Krankenschwester ausgebildet. 1977 heiratete ich Manfred Hoffmann. Er war als Pfarrer und Krankenpfleger tätig. Uns wurden 5 Kinder geschenkt. Wir sind Großeltern von sieben Enkelsöhnen. 2003 gründeten wir den Verein “ Tor nach Zion” für eine breitgefächerte Israelarbeit. In der Andreasgemeinde Leipzig war ich vielfältig tätig: KV, Frauenarbeit, Seelsorge, Mentoring von jungen Erwachsenen und anderes mehr. Bis zu unserem Umzug nach Döben 2022 war ich in der Bezirkssynode Leipzig aktiv. Die Ev.- Luth. Landeskirche Sachsen ist mein geistliches Zuhause, das ich über die Jahre mit allen seinen, zum Teil für mich herausfordernden Facetten, mehr und mehr schätzen und lieben gelernt habe. Die Zukunft unserer Landeskirche liegt mir sehr am Herzen. Als Christin erlebe ich, dass Gebet, Gemeinschaft, gegenseitige Ermutigung im Alltag trägt. Mir sind Fragen, Hoffnungen und Sorgen der Menschen vor Ort vertraut. Ihre Stimmen sollen gehört werden. Gemeinsam mit anderen, im Vertrauen auf die Führung von Jesus Christus, möchte ich Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft unserer Landeskirche übernehmen. Mich dafür einsetzen, dass unsere Landeskirche geistlich verwurzelt, lebendig und nah bei den Menschen ist. Meine Lebens- und Berufserfahrungen möchte ich dialogbereit einbringen.
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Kai Rausch

Ich wohne seit über 20 Jahren in Groitzsch, einer Kleinstadt in der schönen Elster- und Schnauderaue. Unsere Region ist über viele Jahrzehnte durch die Tagebaue geprägt wurden. Was auch das kirchliche Leben mit beeinflusst hat. In meiner über 20-jährigen Mitarbeit im Kirchenvorstand und als Lektor habe ich viele Erfahrungen des kirchlichen Lebens sammeln können. Die größte Erfahrung war dabei der Kampf um den Erhalt des vom Bergbau bedrohten Ortes Pödelwitz mit seiner schönen Kirche, wo wir uns als Kirchenvorstand mit Erfolg eingesetzt haben. Mit den Strukturveränderungen der Region gab es viele Veränderungen, die unsere Kirchgemeinde geprägt haben, und wir als Kirchvorsteher haben das Optimum für die Gemeinde rausgeholt. Meine Arbeit als Gemeidekoordinator ist sehr spannend, da ich in der Verwaltung sowie auch in der Praxis tätig bin, wobei ich auch hier wieder viele neue Erfahrungen sammeln kann. Ich möchte für die Landessynode kandidieren, weil ich meine Erfahrungen, die ich in der Gemeinde sammeln durfte, gerne in die Arbeit der Landessynode mit einbringen möchte. Der Christliche Glaube ist mir dabei sehr wichtig, und eine Grundlage für die Arbeit in der Gemeinde und Landessynode.
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Felix Rösler

Flitze-Felix werde ich genannt, zumindest wenn es nach den Jugendlichen aus der letzten Rüstzeit geht, die ich als Mitarbeiter begleitet habe. 23 Jahre jung, aufgewachsen in Grimma und wohnhaft, des Studiums wegen in Leipzig. Trotz meines oder vielleicht auch wegen meines Theologiestudiums, weiterhin aktiv im Leipziger Land in diversen Gremien und vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit, aktiv und engagiert. Aus deren Perspektive ich auf die Landessynode blick, aber natürlich nicht nur. Ich möchte, dass christliches Leben in unserer Landeskirche nahbar bleibt für alle, vor allem aber für junge Menschen, dass sie sich wohlfühlen und bleiben, den diese sind unsere Zukunft. Eine offene Kirche mit offenen Armen, die nicht erst in der nächsten Großstadt ist.
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Christine Schmidt

Mein Name ist Christine Schmidt, ich bin verheiratet, wir haben 4 Kinder und 6 Enkel.
Ich arbeite als Krankenschwester im Wohnheim für Menschen mit besonderen Bedürfnissen beim DW Zschadraß. Ich gehöre zur Kirchgemeinde Schönbach, in der ich mich in der Kirchgemeindevertretung engagiere und von welcher ich in den KV des Kirchspiels Muldental gewählt bin. Im Kirchspiel bin ich als Prädikantin aktiv.
Musikalisch bringe ich mich im Posaunenchor und Kantorei ein.
Geprägt haben mich besonders die Ausbildungen am Diakonissenmutterhaus Lehnin und beim KfU.
Gerade in der schwierigen Situation unserer Landeskirche möchte ich mich einbringen und Verantwortung übernehmen.
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Clemens Voigt

Ich bin Clemens Voigt (´91), lebe mit einer Frau und unseren zwei Söhne in Leipzig und gehöre zur Emmauskirchgemeinde Bornaer Land, in der ich groß geworden bin. Als Sohn einer katholischen Mutter und eines evangelischen Vaters wurde ich katholisch getauft, bin ökumenisch aufgewachsen und ließ mich 2018 konfirmieren. Meine Eltern waren viele Jahre im Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat engagiert. Ich habe aktive Teilhabe in Gremien und Gemeinden vorgelebt bekommen. 2020 wurde ich in den KV Bornaer Land berufen und genieße die demokratische Konsensfindung zum Wohle der Gemeinde. Nach 6 Jahren im KV möchte ich nun gern den „nächsten“ Schritt gehen und Demokratie in der Landeskirche in der Synode leben. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Keilschriftphilologie an der Uni Jena und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig beschäftige ich mich mit der Lebenswelt der vorchristlichen Bevölkerung Mesopotamiens und versuche so, auch Fragen unserer Gegenwart besser verstehen zu können.
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Heidelinde Wutzler

Mein Name ist Heidelinde Wutzler (41), ich lebe mit meinem Mann, zwei Kindern gemeinsam mit den Eltern auf unserem Vierseithof in Frohburg/Greifenhain.
Als Dipl. Agraring. arbeite ich heute als Leiterin des Wahlkreisbüros von G.-L. von Breitenbuch, zuvor war ich 10 Jahre im Agrarhandel beschäftigt. Kirche im Dorf ist mir wichtig, gleichzeitig ist sie für mich stark mit wichtigen gesellschaftlichen Werten verknüpft, welche wir zum Zusammenhalt in Familie und der Gesellschaft brauchen. Unsere Kirche steht vor großen Herausforderungen, diese möchte ich mit Mut und Bodenständigkeit begleiten und einen Beitrag leisten.
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Pfarrerin Anja Förster

Mein Name ist Anja Förster. Ich bin seit 2021 Pfarrerin in Lunzenau im Kirchspiel Geithain – Frohburg – Lunzenau. Für die Landessynode kandidiere ich, um Kirche mit einladender Kultur zu entwickeln. Meine Leidenschaft für Kirche ist, dass:
• Gott mit Liebe und Faszination angebetet wird,
• Menschen in der persönlichen Gottesbegegnung Jesus Christus ähnlicher werden,
• Und sie dadurch ihrem Umfeld mit dem Evangelium dienen.
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Pfarrerin Dorothea Schanz

Ich heiße Dorothea Schanz. Ich wurde von mehreren Personen angesprochen, die mir das Mitwirken in der Synode zutrauen. Ich habe im Gebet, aber auch in Gesprächen diese Kandidatur bedacht und blicke vertrauensvoll auf das, was kommt.
Ich bringe Erfahrungen aus dreizehn Jahren Pfarramt mit, Herz und Verstand als Ehefrau und Mutter und viel Freude an Kinder- und Jugendarbeit in unserer Kirche. Im Kirchspiel Muldental bin ich eingebunden in dessen Leitungsebene. Bei allen großen Umbrüchen in unserer kirchlichen Arbeit, sehe ich auch ermutigende Aufbrüche für Seelsorge, Herzensbildung und Gemeinschaft im Geist Jesu. Daran möchte ich gern weiter mitwirken.
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